Australier mit Down-Syndrom sind mit schweren NDIS-Schnitten konfrontiert

Eine Analyse der Regierung zeigt, dass die vorgeschlagenen NDIS-Kürzungen Australier mit Down-Syndrom am härtesten treffen würden, wobei bis 2027 Budgetkürzungen um 50 % geplant sind.
Im australischen Ansatz zur Behindertenunterstützung zeichnet sich ein bedeutender politischer Wandel ab. Eine Analyse der Regierung zeigt, dass geplante Finanzierungskürzungen des National Disability Insurance Scheme (NDIS) Personen mit Down-Syndrom, Sehbehinderung und psychosozialen Behinderungen unverhältnismäßig stark treffen würden. Befürworter von Behinderungen äußern ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen dieser Kürzungen, insbesondere angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Drucks, dem schutzbedürftige Australier ausgesetzt sind. Die Regierung hat angedeutet, dass sie die Finanzierung dieser spezifischen Behindertenkategorien bis Ende 2027 um etwa 50 % kürzen will, eine Maßnahme, die in der Behindertengemeinschaft erhebliche Debatten ausgelöst hat.
Die vorgeschlagenen NDIS-Kürzungen stellen einen großen Wandel in der Art und Weise dar, wie Australien Unterstützungsdienste für Behinderte finanziert. Prognosen der Regierung zufolge werden sich die Kosten des NDIS innerhalb des nächsten Jahrzehnts voraussichtlich mehr als verdoppeln und etwa 117 Milliarden US-Dollar pro Jahr erreichen. Diese Zahl würde 2,4 % des Bruttoinlandsprodukts des Landes ausmachen, was einen erheblichen Anstieg gegenüber dem derzeitigen Niveau darstellt. Die Regierung hat angedeutet, dass ohne wesentliche strukturelle Änderungen am 50-Milliarden-Dollar-Programm die finanzielle Entwicklung des Programms nicht mehr tragbar sein wird, was schwierige Entscheidungen über die Zuteilung der Unterstützung erforderlich macht.
Für Personen mit Down-Syndrom gehen die potenziellen Auswirkungen weit über einfache Finanzierungskürzungen hinaus. Befürworter betonen, dass Behindertenunterstützungsdienste wichtige Lebensfunktionen ermöglichen, darunter unabhängiges Leben, Beschäftigungsmöglichkeiten und Bildungsbeteiligung. Ein prominenter Behindertenbefürworter erklärte:

