Drohnen fliegen: Vom Hobbyspielzeug zu tödlichen Waffen

Nach dem US-Verbot von DJI-Drohnen greifen US-Drohnenhersteller auf Militärverträge zurück, anstatt Verbraucher zu bedienen. Erkundung der sich verändernden Drohnenlandschaft und deren Auswirkungen für Hobbyisten.
Drohnen, einst eine Domäne von Hobbyisten und Luftbildfotografen, haben in den Vereinigten Staaten eine dramatische Wendung genommen. Mit dem Verbot von DJI-Drohnen, dem weltweit führenden Drohnenhersteller, hat die amerikanische Drohnenindustrie ihren Fokus von der Bedienung von Verbrauchern auf die Bedienung des lukrativen Militärmarkts verlagert.
Als die Vereinigten Staaten vor 15 Monaten ein automatisches Verbot künftiger DJI-Produkte auslösten, erwarteten viele, dass andere Drohnenhersteller die Gelegenheit nutzen würden, um die Lücke zu füllen, die der Branchenriese hinterlassen hatte. Dies war jedoch nicht der Fall. Stattdessen konzentrieren sich US-Drohnenhersteller weitgehend auf eine profitablere Gelegenheit: eine Milliarde Dollar, die das Pentagon für tödliche Drohnen vorgesehen hat.
Dieser Wandel hat laut Vic Moss, einer prominenten Persönlichkeit in der Drohnenindustrie, bei Drohnenprofis ein Unbehagen ausgelöst.
Quelle: The Verge


