Dürregefahr droht, da die Niederschlagsmenge im April um 23 % unter den Durchschnitt fällt

Mittel- und Südengland sind nach einem der trockensten Aprils seit Beginn der Aufzeichnungen mit möglichen Dürrebedingungen konfrontiert. Der Pegelstand der Flüsse bleibt auch in den Sommermonaten kritisch niedrig.
Mittel- und Südengland bereiten sich diesen Sommer auf mögliche Dürrebedingungen vor, nachdem es einen der trockensten Aprils in der jüngeren meteorologischen Geschichte gab. Nach Angaben des britischen Met Office fielen die Niederschlagsmengen in diesem Monat deutlich unter den historischen Durchschnittswerten und lagen etwa 23 % unter den erwarteten Niederschlägen. Dieses erhebliche Defizit hat bei Wasserbehörden und Umweltbehörden unmittelbare Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der Wasserversorgung in der gesamten Region in den kommenden wärmeren Monaten ausgelöst.
Die Flusspegel in Mittel- und Südengland spiegeln bereits die Auswirkungen der ungewöhnlich trockenen Wetterverhältnisse im April wider. Hydrologische Messungen deuten darauf hin, dass die Wasserstraßen in den betroffenen Regionen derzeit unter ihren typischen saisonalen Normen liegen, eine Entwicklung, die Wasserressourcenmanager mit großer Sorge beobachten. Dieser Rückgang der Flussflüsse zu Beginn der Saison deutet darauf hin, dass die Region ohne nennenswerte Niederschläge in den kommenden Wochen mit echten Wasserknappheitsproblemen konfrontiert sein könnte, wenn der Frühling in den Sommer übergeht und der Wasserbedarf typischerweise steigt.
Die jüngste hydrologische Untersuchung des Vereinigten Königreichs, ein umfassendes Überwachungssystem zur Verfolgung von Flussflüssen und Grundwasserständen im ganzen Land, bietet einen ernüchternden Ausblick für die kommenden Monate. Die Analyse der Umfrage zeigt, dass in Mittel- und Südengland sowie in Teilen Ostschottlands im gesamten Dreimonatszeitraum von Mai bis Juli bemerkenswert geringe Flussflüsse zu erwarten sind. Diese Vorhersage basiert auf aktuellen Wasserstandsmessungen in Kombination mit saisonalen Wettermusteranalysen und schafft ein besorgniserregendes Szenario für Regionen, in denen die Wasserverfügbarkeit bereits unter dem Durchschnitt liegt.


