Warnung vor betrunkenen Hirschen: Französische Polizei warnt vor betrunkenen Wildtieren

Die französische Polizei warnt dringend vor einer Vergiftung der Hirsche durch vergorene Früchte. Erfahren Sie, warum wilde Tiere betrunken werden und wie Sie auf der sicheren Seite bleiben.
Die Behörden in Saône-et-Loire, einer malerischen ländlichen Region im zentralen Osten Frankreichs, haben eine ungewöhnliche, aber schwerwiegende Warnung zur öffentlichen Sicherheit herausgegeben, die die Aufmerksamkeit von Anwohnern und Reisenden gleichermaßen auf sich gezogen hat. Die Warnung der französischen Polizei konzentriert sich auf ein immer häufiger vorkommendes saisonales Phänomen: Wildhirsche vergiften sich gefährlich, nachdem sie fermentierte Früchte gegessen haben, die überall auf dem Land zu finden sind. Diese unerwartete Gefahr stellt eine echte Gefahr sowohl für die Tiere selbst als auch für ahnungslose Autofahrer dar, die in den Spätsommer- und Herbstmonaten auf Landstraßen unterwegs sind.
Das Phänomen tritt auf, wenn Hirsche und andere Wildtiere versehentlich überreife oder verrottende Früchte fressen, die in Obstgärten, Weinbergen und an Straßenrändern natürliche Gärungsprozesse durchlaufen haben. Während sich diese Früchte zersetzen, wandeln natürlich vorkommende Hefen Zucker in Alkohol um und schaffen so ein berauschendes Fest für die Futtersuchenden. Die Hirsche, die von der Fülle an Nahrung angezogen werden und sich des Gärungsprozesses nicht bewusst sind, fressen große Mengen dieser alkoholhaltigen Früchte und erleben anschließend die gleichen Auswirkungen, die auch auf Menschen zutreffen würden – Orientierungslosigkeit, Gleichgewichtsverlust, beeinträchtigtes Urteilsvermögen und unvorhersehbare Verhaltensmuster.
Die örtlichen Strafverfolgungsbehörden betonten, dass die Tiere betroffen seien
Quelle: The New York Times


