Entspannende Spannungen: Waffenstillstand führt zu überarbeiteten britischen Zinsprognosen

Da sich die USA und der Iran auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand einigen, haben City-Händler ihre Prognosen für Zinserhöhungen in Großbritannien im Jahr 2026 gesenkt, wobei bis Dezember nur noch eine Zinserhöhung erwartet wird.
Das unerwartete Waffenstillstandsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hat zu einer deutlichen Verschiebung der Marktprognosen für die Zinsbewegungen im Vereinigten Königreich im Jahr 2026 geführt. City-Händler haben nun ihre Prognosen revidiert, wobei die Geldmärkte nur eine Erhöhung des Leitzinses der Bank of England bis Dezember vollständig eingepreist haben, was ihn wieder auf 4 % erhöht. Dies ist eine bemerkenswerte Veränderung gegenüber Anfang dieser Woche, als noch mit zwei Zinserhöhungen gerechnet wurde.
Die Änderung der Aussichten erfolgte, nachdem Donald Trump damit gedroht hatte, dass eine „ganze Zivilisation sterben“ werde, wenn Teheran nicht seinen Forderungen nach einer Wiederöffnung der Straße von Hormus nachkäme. Die plötzliche Deeskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran hatte erhebliche Auswirkungen auf die Finanzmärkte und führte zu einer gemäßigteren Haltung zur britischen Geldpolitik.
Quelle: The Guardian


