Ältere Frau droht Gefängnisstrafe wegen Beihilfe zur Drogengeldwäsche ihres Sohnes

Eine 90-jährige Südkoreanerin wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt, weil sie ihrem in Kambodscha inhaftierten Sohn beim Waschen von Drogengeldern geholfen hatte. Das Gericht berücksichtigte ihr fortgeschrittenes Alter und ihre bisherige saubere Bilanz.
In einer überraschenden Wendung der Ereignisse wurde eine 90-jährige Südkoreanerin wegen ihrer Beteiligung an einem Geldwäscheprogramm mit ihrem inhaftierten Sohn zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Die Frau, deren Identität nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, wurde für schuldig befunden, ihrem Sohn beim Waschen von Drogenerlösen geholfen zu haben, während er in einem kambodschanischen Gefängnis saß.
Das Gericht berücksichtigte bei der Festsetzung des Strafmaßes das fortgeschrittene Alter der Angeklagten und ihre bisher unbescholtenen Vorstrafen, entschied aber letztendlich, dass die Schwere der Straftat eine Freiheitsstrafe rechtfertige. Dieser Fall wirft Licht auf das komplexe Netz krimineller Aktivitäten, das selbst die unwahrscheinlichsten Personen in die Falle locken kann.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


