Die Kartellklage von Elon Musk scheitert, da das Gericht den Anzeigenboykott für zulässig erklärt

Ein schwerer Schlag war, dass Elon Musks Klage wegen eines illegalen Werbeboykotts gegen seine Plattform X (ehemals Twitter) von einem US-Bezirksrichter abgewiesen wurde, der entschied, dass der Boykott völlig legal sei.
Elon Musk, der hochkarätige CEO von X (ehemals Twitter), hat eine erhebliche rechtliche Niederlage erlitten, nachdem ein US-Bezirksrichter seine Klage mit der Behauptung abgewiesen hatte, dass Werbetreibende durch die Absprache bei einem Werbeboykott gegen das Kartellrecht verstoßen hätten. Der Richter entschied, dass der Boykott völlig legal sei, da Musk keine Beweise für eine Schädigung der Verbraucher vorlegen konnte, was eine wesentliche Voraussetzung für einen Verstoß gegen das Kartellrecht darstellt.
In ihrer Stellungnahme erklärte die US-Bezirksrichterin Jane Boyle, dass Musks Argumente, mit denen behauptet wurde, die Werbetreibenden hätten gegen ihr eigenes Interesse gehandelt, indem sie Werbung auf seiner Plattform vermieden hätten, sich nicht auf Tatsachen berufen, die belegen würden, dass Verbraucher geschädigt worden seien. Ohne den Nachweis einer Verbraucherschädigung gelangte der Richter zu dem Schluss, dass kein Verstoß gegen das Kartellrecht vorliegen könne, und wies die Klage daher unbeschadet ab.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Ars Technica


