Enzyklopädien gehen rechtliche Schritte gegen den KI-Riesen OpenAI ein

Führende Verlage reichen Urheberrechtsklage gegen OpenAI wegen unbefugter Nutzung von fast 100.000 Enzyklopädieartikeln zum Training großer Sprachmodelle ein.
Encyclopedia Britannica und Merriam-Webster, zwei der weltweit renommiertesten Nachschlagewerksverlage, haben eine Urheberrechtsverletzungsklage gegen das KI-Kraftpaket OpenAI eingereicht. In der Klage wird behauptet, dass OpenAI die Urheberrechte von fast 100.000 Enzyklopädieartikeln verletzt habe, indem es diese zum Trainieren seiner großen Sprachmodelle verwendet habe, darunter das äußerst beliebte ChatGPT.
Die Herausgeber behaupten, dass die unbefugte Nutzung ihrer Inhalte durch OpenAI erheblichen finanziellen Schaden verursacht hat und die Rentabilität ihrer Unternehmen gefährdet. Sie argumentieren, dass die Maßnahmen des KI-Unternehmens den Wert ihres geistigen Eigentums untergraben und ihnen die Einnahmen entziehen, die sie durch die Lizenzierung der Inhalte erzielt hätten.
In einer Erklärung äußerten die Herausgeber ihre Besorgnis darüber, dass die Verwendung ihrer Artikel durch OpenAI ohne Genehmigung einen gefährlichen Präzedenzfall darstellt. Sie betonten, wie wichtig es ist, die harte Arbeit und die Investitionen zu schützen, die in die Erstellung hochwertiger Referenzmaterialien fließen, die als wertvolle Bildungsressourcen für die Öffentlichkeit dienen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: TechCrunch


