Energiepreise steigen trotz Trumps Aussetzung des Jones Act

Obwohl Trump den Jones Act ausgesetzt hat, um den Energiepreissteigerungen entgegenzuwirken, sind die Versandkosten im vergangenen Monat aufgrund des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran immer noch um über 10 % gestiegen.
Die Aussetzung des Jones Act durch Präsident Trump, um die steigenden Energiepreise abzumildern, hat bisher nicht die gewünschte Wirkung gezeigt, da die Versandkosten im vergangenen Monat um mehr als 10 Prozent gestiegen sind. Die Krise wurde durch den anhaltenden Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran verschärft, der die weltweite Ölversorgung unterbrochen und die Energiepreise in die Höhe getrieben hat.
Der Jones Act ist ein Bundesgesetz, das vorschreibt, dass alle auf dem Wasserweg zwischen US-amerikanischen Häfen transportierten Güter auf Schiffen befördert werden müssen, die von US-Bürgern oder Personen mit ständigem Wohnsitz in den USA gebaut, besessen und betrieben werden. Trumps Entscheidung, diese Regelung vorübergehend außer Kraft zu setzen, zielte darauf ab, Schiffen unter ausländischer Flagge den Transport von Treibstoff und anderen Produkten zwischen inländischen Häfen zu ermöglichen und so das Angebot zu erhöhen und einen Abwärtsdruck auf die Preise auszuüben.
Branchenexperten sagen jedoch, dass die Auswirkungen der Aussetzung des Jones Act begrenzt waren, da die Reedereien angesichts der größeren geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten zögerten, ihre Geschäftstätigkeit anzupassen. Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die Besorgnis über eine mögliche globale Konjunkturabschwächung haben zu einem anhaltenden Anstieg der Energiepreise beigetragen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


