Eskalierende Iran-Krise: Kein klares Ziel, kein Ende in Sicht

Die Offensive der USA und Israels gegen den Iran hat sich zu einer größeren regionalen Krise ausgeweitet, deren Auswirkungen über den Nahen Osten hinausgehen. Zivilisten leiden unter den Vergeltungsmaßnahmen Irans gegen US-Stützpunkte und Verbündete.
Eskalierende Iran-Krise: Kein klares Ziel, kein Ende in Sicht
Die jüngste Offensive der USA und Israels gegen den Iran hat sich schnell zu einer umfassenderen regionalen Krise ausgeweitet, deren Auswirkungen weit über den Nahen Osten hinausgehen. Obwohl die Ermordung des obersten Führers des Iran gefeiert wird, hat dieser Krieg nach Angaben einer in den USA ansässigen Menschenrechtsgruppe bereits über 1.000 Zivilisten das Leben gekostet, darunter zahlreiche Kinder.
Während der Iran revanchiert und hofft, dass Amerikas Verbündete versuchen werden, ihn einzudämmen, nimmt das Land US-Stützpunkte und zivile Standorte in der gesamten Region ins Visier – sogar im Oman, der zuvor an vorderster Front bei den Bemühungen zur Verhinderung dieses Krieges gestanden hatte. Die Golfmächte sind zunehmend wütend, schrecken jedoch davor zurück, über Verteidigungsmaßnahmen hinauszugehen.
Quelle: The Guardian


