EU will die Beziehungen zu Westafrika angesichts der Sicherheitsveränderungen in der Sahelzone stärken

Die EU plant, die Sicherheit und wirtschaftliche Zusammenarbeit in Westafrika zu stärken, da die Regionalmächte nach den Putschversuchen in Mali, Niger und Burkina Faso um Einfluss ringen.
Die Europäische Union sucht nach einem neuen strategischen Ansatz für die Sahelzone in Westafrika, da sich die geopolitische Landschaft nach einer Reihe jüngster Militärputsche in der Region verändert. Nach den Machtübernahmen in Mali, Niger und Burkina Faso in den Jahren 2022–2023 wandten sich die neuen Junta-Regime an Russland, China und sogar die Vereinigten Staaten um Unterstützung und stellen damit den traditionellen Einfluss der EU in Frage.
Um dieser wachsenden internationalen Rivalität entgegenzuwirken, plant die EU, mehr in die Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung der Region zu investieren, um engere Beziehungen zu den westafrikanischen Ländern zu knüpfen. Die neue Strategie des Blocks zielt darauf ab, die zugrunde liegenden Ursachen der Instabilität wie Armut, Regierungsprobleme und die Bedrohung durch Terrorismus anzugehen.
Quelle: Deutsche Welle


