EU debattiert über umstrittene „Rückführungszentren“ für Migranten

Die EU plant, über die Einrichtung von „Rückführungszentren“ für Migranten in der Nähe ihrer Grenzen abzustimmen, was bei Menschenrechtsgruppen Bedenken hervorruft, dass Asylsuchende in der rechtlichen Schwebe verschwinden könnten.
Die Europäische Union wird voraussichtlich über einen Vorschlag zur Einrichtung sogenannter „Rückführungszentren“ in der Nähe ihrer Grenzen abstimmen, in denen Migranten und Asylsuchende festgehalten werden könnten, während sie auf ihre Abschiebung warten. Dieser umstrittene Plan hat heftige Kritik von Menschenrechtsorganisationen hervorgerufen, die davor warnen, dass er dazu führen könnte, dass Asylsuchende in einem „schwarzen juristischen Loch“ jenseits der EU-Grenzen verschwinden.
Die vorgeschlagenen Rückführungszentren würden sich in Nachbarländern der EU befinden, beispielsweise in nordafrikanischen Ländern, wo Migranten während der Bearbeitung ihrer Fälle auf unbestimmte Zeit festgehalten werden könnten. Befürworter des Plans argumentieren, dass er dazu beitragen würde, den Abschiebeprozess zu rationalisieren und die Zahl der Migranten, die illegal in die EU einreisen, zu verringern. Kritiker sagen jedoch, dass dadurch das Migrationsmanagement des Blocks faktisch ausgelagert würde, was die Rechte schutzbedürftiger Menschen, die Zuflucht suchen, untergraben würde.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


