EU lehnt Beteiligung an Spannungen in der Straße von Hormus ab und priorisiert Diplomatie

Der EU-Außenbeauftragte bekräftigt das Desinteresse Europas an einer Ausweitung seiner Marinepräsenz in der Straße von Hormus und unterstreicht den Wunsch, diplomatische Lösungen für die Iran-Krise zu finden.
Die Europäische Union hat deutlich gemacht, dass die anhaltenden Spannungen in der Straße von Hormus nicht Europas Krieg sind, so die außenpolitische Chefin der Union, Kaja Kallas. In einer Erklärung betonte Kallas die mangelnde Bereitschaft der EU, ihre Marinemission auf die strategisch wichtige Wasserstraße auszudehnen, wo mehrere Zwischenfälle mit Öltankern das Risiko eines größeren Konflikts erhöht haben.
Kallas‘ Äußerungen kommen zu einer Zeit erhöhter geopolitischer Spannungen in der Region, in der sich die USA und Iran in einer heiklen Pattsituation befinden, die Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit einer militärischen Konfrontation aufkommen lässt. Die EU hat versucht, eine Vermittlerrolle zu spielen und sich auf diplomatische Bemühungen zur Deeskalation der Situation und zur Wahrung des Iran-Atomabkommens zu konzentrieren, aus dem die USA 2018 ausgestiegen sind.
In ihrer Erklärung betonte Kallas das Engagement der EU für eine friedliche Lösung der Krise und erklärte:
Quelle: Al Jazeera


