Die EU steht vor einer Lähmung, während der Krieg im Nahen Osten tobt: Ursulas zum Scheitern verurteilte Strategie

Angesichts der Angst vor einem wachsenden Einfluss Russlands hat die Akzeptanz des von den USA unterstützten Regimewechsels im Nahen Osten die EU angesichts eines sich verschärfenden Konflikts „fassungslos, außen vor und uneinig“ gemacht.
Die Botschaft der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, war unverblümt: Europa kann nicht länger der Hüter der alten Weltordnung sein und braucht eine realistischere und interessenorientiertere Außenpolitik. In einer großen außenpolitischen Rede in dieser Woche räumte von der Leyen ein, dass in einer prekären und chaotischen Welt die Abhängigkeit der EU vom regelbasierten System nicht länger als selbstverständlich angesehen werden könne.
Der Nahost-Konflikt, der in ganz Europa nachhallt, hat tatsächlich eine Reihe von Reaktionen seitens der Union ausgelöst. Frankreich schickt ein Dutzend Marineschiffe ins Mittelmeer und ins Rote Meer, während EU-Beamte als Zeichen der Solidarität mit der Region einen Ad-hoc-Gipfel mit Staats- und Regierungschefs des Nahen Ostens einberufen haben. Auch die humanitäre Hilfe der EU für den Libanon wird im Zuge der Krise verstärkt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die tiefere Realität ist jedoch eine Lähmung und Uneinigkeit innerhalb der EU, während sie mit den Folgen des Krieges zu kämpfen hat. Von der Leyens Befürwortung eines von den USA unterstützten Regimewechsels scheint bereits eine zum Scheitern verurteilte Strategie zu sein, da der Konflikt Russlands Einfluss in der Region stärkt.
Angesichts der Befürchtungen, dass der Krieg im Nahen Osten Moskau noch mehr Mut machen wird, ist die EU fassungslos, außen vor und unfähig, effektiv zu reagieren. Die Versuche des Blocks, seine eigene außenpolitische Agenda durchzusetzen, wurden wiederholt vereitelt, was die Grenzen seiner Macht und seines Einflusses offenlegte.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Ein EU-Beamter beschrieb die Situation als
Quelle: The Guardian


