Europa und Asien geben Ölreserven inmitten des Iran-Konflikts frei

Deutschland, Österreich, Japan und Frankreich haben alle Pläne angekündigt, Teile ihrer strategischen Ölreserven freizugeben, da der anhaltende Iran-Krieg die Weltpreise in die Höhe treibt.
In einer konzertierten Anstrengung zur Bewältigung der globalen Energiekrise, die durch den anhaltenden Konflikt im Iran verschärft wurde, haben mehrere große Volkswirtschaften Pläne angekündigt, einen Teil ihrer strategischen Ölreserven freizugeben. Deutschland, Österreich, Japan und Frankreich haben alle angedeutet, dass sie ihre nationalen Vorräte anzapfen werden, um zur Stabilisierung der Treibstoffpreise und der Treibstoffversorgung angesichts der geopolitischen Spannungen beizutragen.
Die Entscheidungen fallen einen Tag, nachdem die Internationale Energieagentur (IEA) Diskussionen über die möglichen Vor- und Nachteile einer solchen koordinierten Reservefreigabe geführt hat. Die IEA, die die Energiepolitik der Industrieländer überwacht, verfügt seit langem über strategische Erdölreserven, die in Zeiten von Versorgungsunterbrechungen oder Marktvolatilität genutzt werden können.
Der seit mehreren Monaten andauernde Iran-Krieg hatte erhebliche Auswirkungen auf die globalen Ölmärkte. Die Preise sind auf Mehrjahreshochs gestiegen, da der Konflikt wichtige Rohölexporte aus dem Land im Nahen Osten unterbrochen hat. Dies hat die Energieversorgung weltweit belastet, insbesondere in Europa und Asien, die stark auf iranisches Öl angewiesen sind.
In einer Erklärung gab die deutsche Regierung bekannt, dass sie zu diesem Zweck einen Teil ihrer strategischen Reserven freigeben werde
Quelle: Deutsche Welle


