Europa entwickelt sich trotz steigender Importe zu einem bedeutenden Waffenproduzenten

Laut einem neuen SIPRI-Bericht sind die Waffenimporte Europas gestiegen, vor allem aufgrund der Bedürfnisse der Ukraine, aber gleichzeitig entwickelt sich die EU zu einem wichtigen globalen Waffenhersteller und -exporteur.
Trotz eines Anstiegs der Waffenimporte etabliert sich Europa schnell als bedeutender globaler Waffenproduzent und -exporteur, so ein aktueller Bericht des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts (SIPRI). Der Anstieg der europäischen Importe ist weitgehend auf den militärischen Bedarf der Ukraine angesichts des anhaltenden Konflikts mit Russland zurückzuführen, aber die Europäische Union (EU) baut gleichzeitig ihre eigenen Waffenproduktions- und Exportkapazitäten aus.
Der SIPRI-Bericht, der die globalen Trends beim Waffentransfer analysierte, kam zu dem Ergebnis, dass die Waffenimporte Europas zwischen 2013–2017 und 2018–2022 um 47 % gestiegen sind. Dies war jedoch in erster Linie auf den dringenden Bedarf der Ukraine an militärischer Ausrüstung und Waffen zurückzuführen, um sich gegen die russische Invasion zu verteidigen. Ohne die Ukraine stiegen die Waffenimporte Europas in diesem Zeitraum um bescheidenere 9 %.
<{{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: Al Jazeera


