Europa stoppt US-Handelsabkommen inmitten von Zollunruhen

Nach einer umstrittenen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zu den Zöllen aus der Trump-Ära hat die EU ein neues Handelsabkommen mit den USA auf Eis gelegt. Beamte bitten Washington um Klarheit, bevor sie weitermachen.
In einem Schritt, der die anhaltenden wirtschaftlichen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa unterstreicht, haben europäische Beamte angekündigt, dass sie die Fortschritte bei einem neuen Handelsabkommen mit den USA einfrieren. Diese Entscheidung folgt auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, das die Rechtmäßigkeit des 15 %-Zolls des ehemaligen Präsidenten Donald Trump auf bestimmte importierte Waren bestätigte.
Die Europäische Union verhandelt seit mehreren Jahren mit den USA über die mögliche Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). Dieses ehrgeizige Freihandelsabkommen sollte den Handel und die Investitionen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten ankurbeln. Die jüngste Gerichtsentscheidung hat jedoch zu Unsicherheit über die Zukunft dieser Gespräche geführt, da die europäischen Staats- und Regierungschefs von Washington Klarheit über die Richtung der US-Handelspolitik
verlangen {{IMAGE_PLACEHOLDER}} alt=Quelle: Deutsche Welle


