Europa muss Alkohol und Junk Food besteuern, um Lebererkrankungen zu bekämpfen

Gesundheitsexperten fordern die europäischen Regierungen auf, erhebliche Steuererhöhungen auf Alkohol und ungesunde Lebensmittel einzuführen, um der steigenden Sterblichkeit durch Lebererkrankungen entgegenzuwirken, von der jährlich 284.000 Menschen betroffen sind.
Ein umfassender neuer Bericht unterstreicht die dringende Notwendigkeit, dass die europäischen Regierungen entschlossene Maßnahmen gegen das ergreifen, was Gesundheitsexperten als eskalierende und untragbare Belastung von leberbedingten Gesundheitsproblemen auf dem gesamten Kontinent bezeichnen. Die Analyse zeigt, dass Todesfälle durch Lebererkrankungen in ganz Europa jährlich etwa 284.000 Todesopfer fordern, was eine Krise der öffentlichen Gesundheit darstellt, die ein sofortiges Eingreifen durch mutige politische Maßnahmen erfordert.
Führende Gesundheitsexperten und politische Analysten fordern jetzt eine drastische Erhöhung der Alkoholsteuern, um sowohl als Abschreckung als auch als Finanzierungsmechanismus für die Krankheitsprävention zu dienen. Diese finanziellen Maßnahmen sollten so kalibriert sein, dass erhebliche Einnahmen generiert werden, die direkt auf die enormen wirtschaftlichen Kosten reagieren, die Lebererkrankungen für mehrere Bereiche der Gesellschaft verursachen, darunter überlastete Gesundheitsdienste, Strafjustizsysteme, die sich mit alkoholbedingten Straftaten befassen, und Sozialhilfeprogramme zur Unterstützung betroffener Einzelpersonen und Familien.
Der Grundgedanke dieser Steuerstrategie geht über die bloße Erhebung von Einnahmen hinaus. Durch die deutliche Verteuerung von Alkohol durch höhere Steuersätze auf alkoholische Getränke können Regierungen den Konsum senken, insbesondere bei preissensiblen demografischen Gruppen, darunter junge Menschen und Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Einkommen. Dieser Ansatz zur Nachfragereduzierung hat sich in anderen öffentlichen Gesundheitsinitiativen zum Thema Tabakkonsum und zuckerhaltige Getränke in verschiedenen europäischen Ländern als wirksam erwiesen.
In ähnlicher Weise plädieren Experten für erhebliche Steuern auf Junk Food und hochverarbeitete Produkte, die erheblich zu Fettleibigkeit, Stoffwechselstörungen und nichtalkoholischer Fettlebererkrankung beitragen. Die empfohlenen Steuererhöhungen müssten erheblich genug sein, um die Kaufentscheidungen der Verbraucher sinnvoll zu beeinflussen und gleichzeitig ausreichende Mittel für Gesundheitsförderung, Krankheitsvorsorge und Behandlungsprogramme bereitzustellen. Bei solchen Maßnahmen wird berücksichtigt, dass die Wahl individueller Lebensmittel in größeren wirtschaftlichen Kontexten erfolgt, in denen der Preis einen erheblichen Einfluss darauf hat, was die Menschen konsumieren.

