Experten warnen vor Lücken in den geplanten Beschränkungen für Glücksspielwerbung der Labour-Partei

Das von Labour vorgeschlagene teilweise Verbot von Werbung für Glücksspiele stößt auf Kritik von Experten und Parlamentsabgeordneten, die sagen, es gebe „blinde Flecken“ in Bezug auf Influencer und neue Medienplattformen.
Australiens Labour-Regierung hat Pläne zur Eindämmung der Glücksspielwerbung vorgestellt, doch Experten warnen, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen leicht von der „räuberischen“ Industrie ausgenutzt werden könnten. Der unabhängige Senator David Pocock und andere Gesetzgeber argumentieren, dass die Regeln verschärft werden müssen, insbesondere wenn es um die Regulierung von Podcastern, Social-Media-Plattformen und Influencern geht.
Die Glücksspielbranche ist für ihre Fähigkeit bekannt, sich schnell an neue Medien und Märkte anzupassen, und Kritiker befürchten, dass diese Agilität es ihr ermöglichen könnte, die beabsichtigten Beschränkungen zu umgehen. Pocock hat die Branche als „räuberisch“ beschrieben und ihre Neigung hervorgehoben, gefährdete Bevölkerungsgruppen über verschiedene Kanäle ins Visier zu nehmen.
Branchenquellen deuten jedoch darauf hin, dass einige Plattformen wie Apple ein generelles Verbot jeglicher Wettwerbung erwägen könnten, wenn sich die Vorschriften als zu komplex erweisen, um sich zurechtzufinden. Dies könnte unbeabsichtigte Folgen haben, sich möglicherweise auf legitime Unternehmen auswirken und Kollateralschäden verursachen.


