Extreme Überschwemmungen zwingen Tausende zur Evakuierung auf Hawaii

Über 4.000 Einwohner in Städten nördlich von Honolulu wurden aufgrund schwerer Überschwemmungen und des möglichen Versagens eines 120 Jahre alten Staudamms zur Evakuierung aufgefordert.
Heftige Regenfälle haben in mehreren Städten nördlich von Honolulu, Hawaii, zu verheerenden Überschwemmungen geführt, was die Behörden dazu veranlasste, über 4.000 Einwohnern die Räumung ihrer Häuser aufzuerlegen. Die tosenden Überschwemmungen haben Straßen überschwemmt, Fahrzeuge unter Wasser gesetzt und bedrohen nun die Integrität eines 120 Jahre alten Staudamms, der jeden Moment versagen könnte.
Unwetter löst Überschwemmungsnotstand aus
Die starken Regenfälle begannen am Freitag und führten dazu, dass sich schnell schlammiges Hochwasser ansammelte und die örtliche Infrastruktur überschwemmte. Bilder zeigen völlig überflutete Straßen und Autos, die teilweise oder vollständig vom steigenden Wasser überschwemmt sind. Die Behörden haben zahlreiche Wasserrettungen gemeldet, bei denen Anwohner in ihren Häusern und Fahrzeugen eingeklemmt waren.
Als Reaktion auf die sich verschlechternde Situation haben die Behörden mehr als 4.000 Menschen in den betroffenen Gebieten angewiesen, sofort zu evakuieren. Dazu gehören Bewohner der Stadtteile Haleiwa, Waialua und Kunia. Es wurden Notunterkünfte eröffnet, um den durch die Überschwemmungen Vertriebenen Zuflucht zu bieten.
Die größte Sorge gilt dem möglichen Versagen des Kaukonahua-Staudamms, eines 120 Jahre alten Bauwerks, das aufgrund der starken Regenfälle Anzeichen von Überlastung zeigt. Die Behörden haben gewarnt, dass ein Bruch dieses Damms zu katastrophalen Überschwemmungen führen und das Leben der Menschen in den umliegenden Gemeinden weiter gefährden könnte.
Quelle: NPR


