Treue Rückkehr nach Al-Aqsa: Freitagsgebete werden nach langer Schließung wieder aufgenommen

Tausende Muslime verrichten Freitagsgebete in der historischen Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem und markieren damit deren Wiedereröffnung nach einer 40-tägigen Schließung durch die israelischen Behörden.
Tausende Muslime versammelten sich am Freitag in der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem, um ihre ersten Freitagsgebete seit der Wiedereröffnung der heiligen Stätte nach einer 40-tägigen Schließung durch israelische Behörden zu verrichten.
Die Al-Aqsa-Moschee, die als drittheiligste Stätte im Islam gilt, wurde Mitte März geschlossen, um die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie einzudämmen. Die Wiedereröffnung am Freitag wurde jedoch als bedeutender Moment für muslimische Gläubige angesehen, die seit über einem Monat keinen Zugang zur Stätte hatten.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Berichten zufolge nahmen an den Freitagsgebeten Tausende Palästinenser teil, die zum Moscheegelände strömten, um am Gottesdienst teilzunehmen. Die Gläubigen mussten im Rahmen der COVID-19-Präventionsmaßnahmen, die vom Jordanian Waqf, dem islamischen Trust, der die Stätte verwaltet, umgesetzt wurden, die Richtlinien zur sozialen Distanzierung einhalten und Gesichtsschutzmasken tragen
Die Wiedereröffnung der Al-Aqsa-Moschee erfolgt zu einer Zeit, in der die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern zugenommen haben und die Coronavirus-Pandemie die bestehenden politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen in der Region verschärft. Die Schließung der heiligen Stätte wurde von vielen Palästinensern als weitere Einschränkung ihrer Religionsfreiheit und als symbolischer Akt der Kontrolle durch die israelischen Behörden empfunden {{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Trotz der Wiedereröffnung haben die Waqf-Behörden strikte Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle eingeführt, um das Wohlbefinden der Gläubigen zu gewährleisten. Dazu gehören die Begrenzung der Teilnehmerzahl, die Durchsetzung der sozialen Distanzierung und die Pflicht zur Verwendung von Gesichtsmasken. Der Waqf hat auch gefährdete Gruppen, wie ältere Menschen und Personen mit grundlegenden Gesundheitsproblemen, dazu aufgerufen, vorerst von der Teilnahme an den Freitagsgebeten abzusehen.
Die Wiedereröffnung der Al-Aqsa-Moschee ist ein wichtiger Meilenstein im anhaltenden Kampf für Religionsfreiheit und Zugang zu heiligen Stätten in der Region. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird, da die COVID-19-Pandemie weiterhin die politische und soziale Landschaft in Israel und Palästina prägt {{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Quelle: Al Jazeera


