Rechtsextreme deutsche Partei erringt vorübergehenden juristischen Sieg im Rechtsstreit um Extremisten

Die einwanderungsfeindliche Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat eine einstweilige Verfügung des Gerichts erwirkt, die die Behörden daran hindert, sie als „extremistisch“ zu bezeichnen, was der Co-Vorsitzende der Partei als großen Sieg begrüßte.
Die Alternative für Deutschland (AfD), die rechtsextreme populistische Partei, hat einen vorläufigen juristischen Sieg im Kampf gegen die Einstufung als extremistische Organisation durch die deutschen Behörden errungen. Ein Gericht hat eine einstweilige Verfügung erlassen, die dem Inlandsgeheimdienst untersagt, die Partei als „extremistisch“ zu bezeichnen, eine Entscheidung, die AfD-Ko-Chefin Alice Weidel bereits als „großen Sieg“ bezeichnet hat.
Das Urteil ist nur vorübergehend, da das Gericht in den kommenden Monaten eine ausführlichere Anhörung zu dieser Angelegenheit abhalten wird. Allerdings preist die AfD dies bereits als bedeutenden Sieg. Weidel erklärte, die Partei sei „zu Unrecht diffamiert worden und diese einstweilige Verfügung stelle einen „wichtigen ersten Schritt“ dar, ihren Namen reinzuwaschen.
Der Streit um die Bezeichnung „Extremist“ ist seit langem ein umstrittenes Thema für die AfD, deren rechtsradikale Rhetorik und einwanderungsfeindliche Politik auf breite Kritik und Prüfung gestoßen ist. Die Partei bestreitet konsequent, extremistisch zu sein, doch der deutsche Verfassungsschutz, das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), versucht, die AfD aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Rechtsextremismus in den Reihen der Partei verstärkt zu überwachen.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: BBC News


