Vater-Tochter-Duo gesteht massive Kunstfälschung

Paar aus New Jersey bekennt sich schuldig, Werke von Picasso und Banksy gefälscht zu haben. Große New Yorker Auktionshäuser wurden durch aufwändigen Kunstbetrug um Millionen betrogen.
Ein bedeutender Kunstbetrugsfall endete mit Schuldeingeständnissen eines Vater-Tochter-Teams, das einen ausgeklügelten Plan inszenierte, um einige der renommiertesten Kunstinstitutionen des Landes zu täuschen. Den beiden, die von New Jersey aus operierten, gelang es, eine von den Bundesbehörden beschriebene raffinierte Fälschungsoperation durchzuführen, die über mehrere Jahre hinweg auf Galerien, Auktionshäuser und wohlhabende Sammler abzielte.
Erwin Bankowski, 50, und seine Tochter Karolina Bankowska, 26, gaben vor einem Bundesgericht ihre Rolle in einem komplexen kriminellen Unternehmen zu, bei dem es darum ging, einen in Polen ansässigen Künstler mit der Herstellung gefälschter Meisterwerke zu beauftragen. Das Programm zielte speziell auf Werke ab, die einigen der bekanntesten Namen der zeitgenössischen und modernen Kunst zugeschrieben werden, darunter dem legendären Pop-Künstler Andy Warhol, dem rätselhaften britischen Straßenkünstler Banksy und dem legendären spanischen Modernisten Pablo Picasso.
Nach Angaben der Bundesanwaltschaft hat die Familie Bankowski im Laufe ihrer Operation die Herstellung von mindestens 200 gefälschten Kunstwerken in Auftrag gegeben. Diese gefälschten Stücke wurden dann systematisch über verschiedene Kanäle in den legitimen Kunstmarkt eingeführt und dabei professionelle Gutachter, Galeristen und Vertreter großer Auktionshäuser getäuscht, denen es bei ihren Authentifizierungsprozessen nicht gelang, die Fälschungen zu erkennen.


