FBI gibt zu, Standortdaten von Amerikanern gekauft zu haben, was Anlass zur Sorge gibt

FBI-Direktor Kash Patel gibt unter Eid bekannt, dass die Behörde Standortdaten von US-Bürgern kauft und damit eine Debatte über digitale Privatsphäre und Überwachung entfacht.
FBI-Direktor Kash Patel hat unter Eid zugegeben, dass das Federal Bureau of Investigation damit begonnen hat, Standortdaten amerikanischer Staatsbürger zu erwerben, was Bedenken hinsichtlich der digitalen Privatsphäre und der staatlichen Überwachung aufkommen lässt. Das Eingeständnis erfolgte während der Befragung im Rahmen der Anhörung des Geheimdienstausschusses des Senats zu weltweiten Drohungen am Mittwoch.
Patels Aussage war eine Antwort auf eine Frage von Senator Ron Wyden, einem Oregon-Demokraten, der seit langem ein Gegner der unbefugten Überwachung von Amerikanern ist. Wyden wies darauf hin, dass Patels Vorgänger, Christopher Wray, im Jahr 2023 ausgesagt hatte, dass das FBI zu diesem Zeitpunkt keine aus Internetwerbung stammenden Standortdaten gekauft habe, obwohl er einräumte, dass dies in der Vergangenheit der Fall gewesen sei.
Quelle: The Guardian


