FBI-Agenten untersuchen tödlichen Vorfall mit Schießerei auf einem Schnellboot in Kuba

Nach einem tödlichen Zwischenfall mit einem Schnellboot in Kuba bestreitet die Trump-Regierung die Beteiligung, da FBI-Agenten eintreffen, um den Vorfall zu untersuchen.
Das US-amerikanische Federal Bureau of Investigation (FBI) hat Agenten nach Kuba entsandt, um einen tödlichen Vorfall mit einem Schnellboot zu untersuchen, der sich vor der Küste der Insel ereignete. Der Schritt erfolgte, nachdem die kubanische Regierung eine Gruppe bewaffneter Männer an Bord eines Schnellboots beschuldigt hatte, versucht zu haben, das Land zu infiltrieren.
Die Trump-Regierung hat jede Beteiligung der US-Regierung an dem Vorfall, der zum Tod eines kubanischen Grenzschutzbeamten führte, entschieden bestritten. Kubanische Beamte behaupten, das Schnellboot habe Sprengstoff und Waffen befördert, was darauf hindeutet, dass die Operation die Sicherheit des Inselstaates untergraben sollte.
Nach Angaben der kubanischen Regierung näherte sich das Schnellboot in der Nacht des 5. August der Küste der Insel, was zu einer Konfrontation mit kubanischen Grenzpatrouillenkräften führte. Bei dem anschließenden Schusswechsel wurde ein kubanischer Offizier getötet und mehrere weitere verletzt. Berichten zufolge flüchtete das Schnellboot dann vom Unfallort und fuhr zurück in Richtung internationaler Gewässer.
Quelle: Al Jazeera


