Das FBI nimmt den Kauf von Standortdaten erneut in Angriff: Experten warnen vor Datenschutzbedenken

Das FBI hat bestätigt, dass es den Kauf von Standortdaten von Amerikanern ohne Haftbefehl wieder aufgenommen hat, was Alarm wegen möglicher Datenschutzverletzungen auslöst.
FBI-Direktor Kash Patel hat bekannt gegeben, dass die Behörde ihre Praxis wieder aufgenommen hat, Standortdaten von amerikanischen Staatsbürgern zu erwerben, ohne eine Genehmigung einzuholen. Dies geschah nur drei Jahre, nachdem das FBI behauptet hatte, es habe das umstrittene Datenerfassungsprogramm gestoppt.
Während einer kürzlichen Anhörung im Senate Select Committee on Intelligence räumte Patel ein, dass die Standortdatenkäufe der Behörde wertvolle Informationen geliefert haben. Er verpflichtete sich jedoch nicht dazu, diese Praxis zu stoppen, was Bedenken bei Datenschutz-Experten und Befürwortern bürgerlicher Freiheiten hervorrief.
Diese Entwicklung erfolgte, nachdem der frühere FBI-Direktor Christopher Wray bereits im März 2023 bestätigt hatte, dass die Behörde Standortdaten von US-amerikanischen Behörden erworben hatte. Bürger ohne Haftbefehl im Rahmen eines nationalen Sicherheitspilotprojekts. Wray hatte erklärt, dass das Programm nicht mehr aktiv sei, aber Patels Aussage widerspricht dieser Behauptung nun.
Quelle: Ars Technica


