FDA wird beschuldigt, Forschungsergebnisse zur Impfstoffsicherheit unterdrückt zu haben

Von der FDA in Auftrag gegebene, von Experten begutachtete Studien zur Impfstoffsicherheit wurden zurückgezogen, nachdem politische Beauftragte die Genehmigung verweigerten, was Bedenken hinsichtlich der Transparenz aufkommen ließ.
Die Food and Drug Administration wurde erneut unter die Lupe genommen, nachdem bekannt wurde, dass Studien zur Impfstoffsicherheit, die von Berufswissenschaftlern abgeschlossen und bereits zur Veröffentlichung angenommen wurden, ohne öffentliche Offenlegung zurückgezogen wurden. Jüngste Untersuchungen großer Nachrichtenagenturen haben ein besorgniserregendes Muster der Datenunterdrückung bei der Bundesbehörde dokumentiert, was ernsthafte Fragen zur wissenschaftlichen Transparenz und zur Kommunikation im Bereich der öffentlichen Gesundheit aufwirft. Die Situation stellt eine deutliche Abweichung von den üblichen wissenschaftlichen Protokollen dar und hat zu Forderungen nach einer Untersuchung der Entscheidungsprozesse auf höchster Ebene der Agentur geführt.
Laut Berichten der New York Times und der Washington Post gab die FDA umfassende Untersuchungen zur Impfstoffsicherheit in Auftrag, erhielt vollständige Ergebnisse und verhinderte anschließend deren Veröffentlichung. Mehrere Studien, in denen Millionen von Impfstoffempfängern untersucht wurden, wurden von ausgebildeten Berufswissenschaftlern durchgeführt, einem strengen Peer-Review unterzogen und fanden Anerkennung in etablierten Pharmakovigilanz-Fachzeitschriften. Als jedoch politische Beauftragte der Agentur die Genehmigung ihrer Veröffentlichung verweigerten, wurden die Studien abrupt aus dem Veröffentlichungsprozess zurückgezogen, wodurch die Forschung praktisch aus der Öffentlichkeit verschwand.
Der Umfang der unterdrückten Forschung ist beträchtlich. Im Oktober erhielten FDA-Wissenschaftler die ausdrückliche Anweisung, zwei Studien zur Sicherheit von Covid-19-Impfstoffen zurückzuziehen, die bei den Fachzeitschriften Drug Safety und Vaccine bereits die redaktionelle Akzeptanzphase bestanden hatten. Dabei handelte es sich nicht um vorläufige Erkenntnisse oder kleine Pilotprojekte, sondern um umfassende Analysen mit Millionen amerikanischer Patienten und umfangreichen Nachbeobachtungszeiträumen. Darüber hinaus lehnten hochrangige FDA-Beamte im Februar die Einreichung von Sicherheitszusammenfassungen zu Shingrix bei einer großen Arzneimittelsicherheitskonferenz ab, wodurch die Verbreitung von Sicherheitsinformationen weiter eingeschränkt wurde.
Quelle: The Guardian

