Furchtlose Kojoten: Wie Stadthunde mehr Risiken eingehen als Landhunde

Eine neue Studie zeigt, dass in Städten lebende Kojoten im Vergleich zu ihren Artgenossen auf dem Land mutiger sind und weniger Angst vor neuen Erfahrungen haben, was wahrscheinlich auf die geringere Angst vor Belästigung in städtischen Gebieten zurückzuführen ist.
In einer aufschlussreichen Studie haben Forscher herausgefunden, dass städtische Kojoten im Vergleich zu ihren Artgenossen auf dem Land ein deutlich mutigeres und weniger ängstliches Verhalten zeigen. Die Studie, die an mehreren Standorten in den Vereinigten Staaten durchgeführt wurde, verdeutlicht die tiefgreifenden Auswirkungen, die eine städtische Umgebung auf das Verhalten dieser anpassungsfähigen Hunde haben kann.
Die Forscher glauben, dass diese Verhaltenslücke, die bei verschiedenen Arten zutreffen könnte, wahrscheinlich auf die verringerte Angst vor Belästigung zurückzuführen ist, die städtische Kojoten erleben. Während die Stadtbewohner gegenüber seltsamen oder ungewöhnlichen Ereignissen desensibilisiert werden, haben auch die Kojoten gelernt, in ihrer neuen Umgebung weniger vorsichtig zu sein.
Jeder, der Zeit in einer Stadt verbracht hat, kann dieses Phänomen bestätigen. Von einem Einrad-Dudelsackspieler bis hin zu einer Person, die sich in der U-Bahn umzieht, ist die Stadtlandschaft voller Anblicke und Geräusche, die einen Menschen, der eher auf dem Land lebt, erschrecken würden. Ebenso scheinen Kojoten in Städten mutiger zu sein und weniger Angst vor neuen Erfahrungen zu haben, ein starker Kontrast zu ihren Artgenossen auf dem Land.


