Fed lockert die Kapitalanforderungen der Banken nach der Rezession

Da sich die Wirtschaft erholt, planen die Bankenaufsichtsbehörden, die strengen Kapitalvorschriften zu lockern, die nach der Finanzkrise von 2008 eingeführt wurden. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Kreditvergabe und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln.
Beamte der Federal Reserve und anderer Aufsichtsbehörden bereiten sich darauf vor, die strengen Kapitalanforderungen zu lockern, die den Banken nach der Finanzkrise von 2008 auferlegt wurden, da sich die Wirtschaft weiter erholt. Der Schritt zielt auf die Ankurbelung der Kreditvergabe und des Wirtschaftswachstums ab, birgt aber auch Risiken einer größeren finanziellen Instabilität.
Die vorgeschlagenen Änderungen, die noch ausgearbeitet werden, würden es den Banken ermöglichen, mit dünneren Finanzpolstern zu operieren, wodurch die Menge an Kapital, die sie als Reserve halten müssen, sinkt. Die Aufsichtsbehörden sagen, dass die Regeln nach der Krise die Banken bei der Kreditvergabe übervorsichtig gemacht haben, was die wirtschaftliche Erholung behindert.
Die Debatte spiegelt einen breiteren Vorstoß der Trump-Regierung wider, die nach der Rezession eingeführten Finanzvorschriften zurückzufahren. Jerome H. Powell, der Vorsitzende der Federal Reserve, sagte, er wolle sicherstellen, dass die Regeln die Kreditvergabe oder das Wirtschaftswachstum nicht unnötig einschränken.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times


