Bundesgericht stoppt Trumps umstrittene „Drittstaat“-Abschiebepolitik

Ein US-Richter hat entschieden, dass die Politik der Trump-Regierung, Migranten schnell in andere Länder als ihr eigenes abzuschieben, rechtswidrig ist, was ein schwerer Rückschlag für die harte Einwanderungsagenda des ehemaligen Präsidenten ist.
Die umstrittene „Drittstaat“-Abschiebepolitik der Trump-Regierung wurde von einem US-Richter für rechtswidrig erklärt, was einen schweren Schlag gegen die harte Einwanderungsagenda des ehemaligen Präsidenten darstellt. Es wurde festgestellt, dass die Politik, die die schnelle Abschiebung von Migranten in andere Länder als ihr eigenes ermöglichte, gegen die Rechte eines ordnungsgemäßen Verfahrens verstößt.
Das Urteil des US-Bezirksrichters Emmet Sullivan in Washington, D.C. stellt einen großen Sieg für Interessengruppen von Einwanderern dar, die die Rechtmäßigkeit der Richtlinie in Frage stellten, die 2019 als Teil einer Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung von Asylanträgen umgesetzt wurde.
Im Rahmen der „Drittstaaten“-Politik wurden an der US-Grenze aufgegriffene Migranten schnell in Länder abgeschoben, die sie auf dem Weg in die Vereinigten Staaten durchquert hatten, auch wenn diese nicht ihre Herkunftsländer waren. Die Trump-Regierung argumentierte, dies sei notwendig, um den Zustrom von Asylbewerbern zu bewältigen, Kritiker behaupteten jedoch, es verstoße sowohl gegen US-amerikanische als auch gegen internationale Gesetze zum Flüchtlingsschutz.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Al Jazeera


