Bundesrichter stoppt Abschiebungsanordnung für somalische Einwanderer

Ein Bundesrichter hat eine Anordnung der Trump-Regierung zur Aufhebung des Abschiebeschutzes für somalische Einwanderer blockiert und damit einen vorübergehenden Sieg für Befürworter der Rechte von Einwanderern beschert.
In einem bedeutenden Sieg für Befürworter der Rechte von Einwanderern hat ein Bundesrichter die Anordnung der Trump-Regierung, den Abschiebeschutz für in den Vereinigten Staaten lebende somalische Einwanderer aufzuheben, vorübergehend blockiert. Das Urteil stellt eine Erleichterung für die somalische Gemeinschaft dar, die in den letzten Jahren verstärkten Kontrollen und Abschiebungsbemühungen ausgesetzt war.
Mit der Entscheidung des Richters wird das Programm „Temporary Protected Status (TPS) für somalische Staatsangehörige effektiv aufrechterhalten und ihre Abschiebung aus dem Land vorerst verhindert. TPS ist ein humanitäres Einwanderungsprogramm, das ausländischen Staatsangehörigen, die aufgrund bewaffneter Konflikte, Naturkatastrophen oder anderer außergewöhnlicher Umstände nicht sicher in ihre Heimatländer zurückkehren können, einen vorübergehenden Rechtsstatus und eine Arbeitserlaubnis gewährt.
Die Trump-Regierung hatte die Beendigung von TPS für Somalia beantragt und argumentiert, dass sich die Bedingungen, die ursprünglich zur Ausweisung geführt hatten, so weit verbessert hätten, dass die Beendigung des Schutzes gerechtfertigt sei. Der Richter stellte jedoch fest, dass der Entscheidungsprozess der Regierung „willkürlich und willkürlich“ sei und die Gefahren, denen somalische Einwanderer ausgesetzt wären, wenn sie zur Rückkehr in ihr Heimatland gezwungen würden, nicht angemessen berücksichtigt habe.
Quelle: The New York Times


