Bundesaufsichtsbehörden schlagen eine Lockerung der Kapitalvorschriften für Banken vor, um die Kreditvergabe anzukurbeln

Ziel der Federal Reserve ist es, bestimmte Kapitalanforderungen für Banken zu lockern, damit Finanzinstitute möglicherweise mehr Kredite vergeben und das Wirtschaftswachstum ankurbeln können.
Bundesbankenaufsichtsbehörden schlagen vor, einige Kapitalanforderungen für die größten US-Banken zu lockern, ein Schritt, der möglicherweise Dutzende Milliarden Dollar für Kredite und Investitionen freisetzen könnte. Der von der Federal Reserve, der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und dem Office of the Comptroller of the Currency (OCC) vorgestellte Plan zielt darauf ab, mehr Kreditvergabe und Wirtschaftstätigkeit zu fördern und gleichzeitig angemessene Absicherungen gegen Risiken aufrechtzuerhalten.
Nach den aktuellen Regeln müssen die größten Banken über Eigenkapital in Höhe von mindestens 10 % ihrer risikogewichteten Aktiva verfügen. Der neue Vorschlag würde diese Quote für die global systemrelevanten Banken (G-SIBs), eine Gruppe von etwa einem Dutzend der größten Finanzinstitute des Landes, auf 8 % senken. Branchenschätzungen zufolge könnte diese Änderung möglicherweise schätzungsweise 40 bis 100 Milliarden US-Dollar an Kreditvergabekapazität im gesamten Bankensystem freisetzen.
Michelle W. Bowman, stellvertretende Vorsitzende für Aufsicht der Federal Reserve, sagte, die Anpassungen seien darauf ausgelegt, die Kreditvergabe der Banken zu fördern und die Wirtschaft zu unterstützen, ohne die Stabilität des Finanzsystems zu gefährden.
Quelle: The New York Times


