FEMA-Mitarbeiter nach achtmonatigem Urlaub wegen Trump-Kritik wieder eingestellt

14 FEMA-Mitarbeiter kehren nach ihrem Verwaltungsurlaub an ihren Arbeitsplatz zurück, weil sie einen Brief unterzeichnet haben, in dem sie die Kürzungen der Trump-Regierung bei der Katastrophenvorsorge kritisieren.
Vierzehn Mitarbeiter der Federal Emergency Management Agency der Vereinigten Staaten sind diese Woche in ihre Positionen zurückgekehrt und haben damit einen achtmonatigen Verwaltungsurlaub abgeschlossen, der auf ihre Entscheidung folgte, einen vielbeachteten Brief zu unterzeichnen, in dem sie den Ansatz der Trump-Regierung beim Katastrophenmanagement und der Finanzierung der Notfallvorsorge kritisierten.
Das umstrittene Dokument, das allgemein als „Katrina-Erklärung“ bezeichnet wird, wurde im August Mitgliedern des Kongresses und einem Bundesrat vorgelegt, der die Aufgabe hatte, die zukünftige Ausrichtung und die strategischen Prioritäten der FEMA-Operationen festzulegen. Der Brief diente den Insidern der Behörde als eindringliche Warnung vor den ihrer Meinung nach gefährlichen Einschränkungen der Fähigkeit des Landes, sich effektiv auf Naturkatastrophen erheblichen Ausmaßes vorzubereiten, darauf zu reagieren und sich davon zu erholen.
Diese FEMA-Mitarbeiter, die die Erklärung verfasst haben, zogen direkte Parallelen zum Hurrikan Katrina, einer der katastrophalsten Naturkatastrophen in der amerikanischen Geschichte, um ihre Besorgnis über die aktuelle Entwicklung der Ressourcen und Fähigkeiten für das Notfallmanagement zu unterstreichen. Ihre Entscheidung, sich öffentlich zu äußern, stellte einen bedeutenden Akt institutionellen Widerspruchs dar, da Bundesbedienstete selten ihre Karriere riskieren, indem sie offen die Verwaltungspolitik und Haushaltszuweisungen kritisieren.


