Letzter Skifahrer aus Lake Tahoe in historischer Lawine tot aufgefunden

Das letzte vermisste Opfer der tödlichsten Lawine in Lake Tahoe wurde nach fünf Tagen geborgen. Neun Todesopfer bei der schlimmsten Lawinenkatastrophe in der Geschichte des Bundesstaates bestätigt.
Such- und Rettungsteams haben die Leiche des letzten vermissten Skifahrers aus der Lake Tahoe-Lawine vor fünf Tagen erfolgreich geborgen und damit die tödlichste Lawinenkatastrophe in der Geschichte des Staates auf tragische Weise beendet. Die Entdeckung markiert das Ende einer intensiven Suchaktion, an der Hunderte von Rettungskräften rund um die Uhr unter tückischen Bergbedingungen im Einsatz waren.
Bei der Lawinenkatastrophe kamen insgesamt neun Personen ums Leben, darunter sechs Skifahrerinnen und drei erfahrene Bergführer, die die Gruppe durch das Hinterlandgebiet führten. Die Behörden haben nun die Identitäten aller Opfer veröffentlicht und den Familien und der Gemeinde den Schutz geboten, den sie in dieser schwierigen Zeit dringend brauchten.
Der massive Schneerutsch ereignete sich in den frühen Morgenstunden, als die Gruppe ein beliebtes Hinterland-Skigebiet in der Nähe des Westufers von Lake Tahoe durchquerte. Erste Berichte deuten darauf hin, dass die Lawine durch instabile Schneebedingungen nach mehreren Tagen starken Schneefalls und sich schnell ändernden Wetterbedingungen ausgelöst wurde, die zu extrem gefährlichen Bergbedingungen führten.
Notfallteams mehrerer Behörden koordinierten die umfangreiche Such- und Rettungsaktion und setzten spezialisierte Lawinenrettungshunde, Hubschrauberteams und erfahrene Bergsteiger ein, um die vermissten Skifahrer zu lokalisieren. Das anspruchsvolle Gelände und die anhaltende Lawinengefahr in der Gegend erschwerten die Rettungsbemühungen und zwangen die Teams, mit äußerster Vorsicht vorzugehen, um weitere Opfer zu verhindern.
Quelle: BBC News

