Finanzriese vergleicht Epstein-Klage mit 72,5 Millionen US-Dollar

Die Bank of America willigt ein, einen massiven Vergleich wegen Vorwürfen zu zahlen, Jeffrey Epsteins Sexhandelsimperium ermöglicht zu haben, was einen schweren rechtlichen und rufschädigenden Schlag darstellt.
Bank of America hat sich bereit erklärt, einen Vergleich in Höhe von 72,5 Millionen US-Dollar zu zahlen, um einen Rechtsstreit beizulegen, in dem dem Finanzinstitut vorgeworfen wurde, den Sexhandel mit Jeffrey Epstein ermöglicht zu haben. Der am Dienstag bekannt gegebene Vergleich stellt einen erheblichen rechtlichen und rufschädigenden Schlag für eine der größten Banken der Welt dar.
In der von den US-amerikanischen Jungferninseln eingereichten Klage wurde behauptet, dass die Bank of America weiterhin Bankdienstleistungen für Epstein erbrachte, selbst nachdem er 2008 wegen Prostitution bei einem Minderjährigen verurteilt worden war. In der Klage wurde behauptet, die Bank sei sich der kriminellen Aktivitäten von Epstein bewusst gewesen, habe es jedoch versäumt, verdächtige Transaktionen zu melden oder ihre Beziehung mit dem inzwischen verstorbenen Finanzier zu beenden.
Dem Vergleich zufolge wird die Bank of America die 72,5 Millionen US-Dollar an die US-amerikanischen Jungferninseln zahlen, wo Epstein eine Privatinsel und umfangreiche Immobilienbestände unterhielt. Die Vereinbarung verpflichtet die Bank außerdem dazu, in Zukunft verstärkte Due-Diligence- und Überwachungsverfahren für Kunden mit hohem Risiko einzuführen.
Quelle: BBC News


