Florida führt strenges Wählerausweisgesetz ein: Staatsbürgerschaftsnachweis erforderlich

Die Republikaner in Florida verabschieden ein neues Wahlgesetz, das den Nachweis der Staatsbürgerschaft für die Registrierung und das Wählen vorschreibt. Damit ist der Bundesstaat der größte Bundesstaat, der derart strenge Wählerausweisanforderungen einführt.
Florida hat als jüngster Staat ein umstrittenes Wählerausweisgesetz verabschiedet, das von den Einwohnern verlangt, einen Nachweis der Staatsbürgerschaft vorzulegen, um sich registrieren und einen Stimmzettel abgeben zu können. Das Gesetz, das vom republikanischen Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnet wurde, macht Florida zum bevölkerungsreichsten Staat des Landes, in dem solch strenge Wähleridentifizierungsanforderungen
geltenBefürworter der neuen Gesetzgebung argumentieren, dass es notwendig sei, Wahlen zu sichern und Wahlbetrug zu verhindern, obwohl es kaum Hinweise auf weit verbreitete Probleme mit der Wahlberechtigung im Staat gibt. Kritiker behaupten jedoch, dass das Gesetz ein kaum verhüllter Versuch ist, die Wahlbeteiligung zu unterdrücken, insbesondere unter marginalisierten Gemeinschaften und Farbgemeinschaften, die bei der Beschaffung der erforderlichen Dokumente mit zusätzlichen Hürden konfrontiert sein könnten.
Nach dem neuen Gesetz müssen Einwohner Floridas eine Kopie ihrer Geburtsurkunde, ihres Reisepasses oder eines anderen genehmigten Ausweises zum Nachweis ihrer Staatsbürgerschaft vorlegen, um sich als Wähler registrieren zu lassen. Darüber hinaus müssen die Wähler bei jeder Stimmabgabe diesen Nachweis ihrer Staatsbürgerschaft vorlegen, was eine zusätzliche Schicht an Bürokratie und potenziellen Hindernissen für den Wahlprozess mit sich bringt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: The New York Times

