Ehemaliger NASA-Führer befürwortet eine faire Weltraumfinanzierung: Ausgleich der Wettbewerbslandschaft

Der ehemalige NASA-Chef, der zum ULA-Lobbyisten wurde, drängt auf eine Gesetzgebung zur Begrenzung der SpaceX-Finanzierung, um die Wettbewerbslandschaft der Raumfahrtindustrie zu stärken.
Amerikas Erfolg bei der Weltraumforschung hängt von einem fairen und ausgewogenen Wettbewerb zwischen Unternehmen ab, sagt der ehemalige NASA-Administrator Jim Bridenstine. In einem kürzlich veröffentlichten LinkedIn-Beitrag äußerte Bridenstine seine Ermutigung darüber, dass der US-Kongress Gesetze erwägt, die die NASA daran hindern sollen, mehr als 50 % ihrer Startfinanzierung einem einzelnen Anbieter zuzuweisen.
Bridenstine, die jetzt als Lobbyistin für die United Launch Alliance (ULA) arbeitet, lobte die Bemühungen des Vorsitzenden des Handelsausschusses des Senats, Ted Cruz (R-Texas), und des Ranking-Mitglieds Maria Cantwell (D-Wash.), diese Bestimmung in den NASA Transition Authorization Act von 2025 aufzunehmen. Der Ausschuss soll am 4. März eine Anhörung zur Ergänzung der Gesetzgebung abhalten.
Die vorgeschlagene Maßnahme zielt darauf ab, eine wettbewerbsfähigere und innovativere Raumfahrtindustrie zu fördern, die nach Ansicht von Bridenstine sowohl für zivile als auch für nationale Sicherheitsmissionen im Weltraum von entscheidender Bedeutung ist. Durch die Begrenzung der Finanzierungskonzentration auf einen einzelnen Anbieter soll die Gesetzgebung amerikanische Raumfahrtunternehmen zu Wettbewerb, Innovation und Wachstum ermutigen.
Quelle: Ars Technica

