Der ehemalige Trump-Berater Steve Hilton kandidiert für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien

Steve Hilton, ehemaliger politischer Berater des britischen Premierministers und Moderator von Fox News, hat seine Kandidatur als Republikaner für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien angekündigt.
Steve Hilton, ein ehemaliger politischer Berater des britischen Premierministers und Moderator von Fox News, hat seine Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien als Republikaner angekündigt. Hilton, der als leitender Berater des ehemaligen britischen Premierministers David Cameron fungierte, vertritt eine Plattform konservativer Werte und verspricht, das politische Establishment des Staates aufzurütteln.
In einer Erklärung sagte Hilton, er sei inspiriert worden, für das Amt zu kandidieren, nachdem er Zeuge der „Dysfunktion und Misswirtschaft“ in Kalifornien geworden sei, die seiner Meinung nach „den Staat in eine Krise geführt hat“. Er war ein lautstarker Kritiker der fortschrittlichen Politik des Staates, insbesondere zu Themen wie Einwanderung und Kriminalität.
Hiltons Teilnahme am Rennen hat bereits landesweite Aufmerksamkeit erregt, da der frühere Präsident Donald Trump seine Kandidatur befürwortete. Trump lobte Hilton als einen „harten und klugen“ Anführer, der „hart kämpfen würde, um Kalifornien vom Rand einer seiner Meinung nach „liberalen Katastrophe“ zurückzubringen“.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Hiltons Wahlkampf wird im überfüllten Feld republikanischer Kandidaten, zu dem auch der ehemalige Bürgermeister von San Diego, Kevin Faulconer und der Geschäftsmann John Cox gehören, der bei den Gouverneurswahlen 2018 erfolglos gegen Gavin Newsom antrat, wahrscheinlich einer harten Konkurrenz ausgesetzt sein. Hiltons prominenter Hintergrund und Trumps Unterstützung könnten ihm jedoch einen deutlichen Aufschwung im Rennen verschaffen.
Trotz seiner konservativen Neigungen ist Hilton auch für seine unorthodoxen politischen Ansichten und seine Bereitschaft bekannt, mit der Orthodoxie der Partei zu brechen. Während seiner Zeit im Vereinigten Königreich war er ein Befürworter eines eher populistischen, gegen das Establishment gerichteten Konservatismus, der bei einigen kalifornischen Wählern Anklang finden könnte, die vom Status quo frustriert sind.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Während das Rennen um den Gouverneursposten in Kalifornien immer hitziger wird, wird Hiltons Kandidatur sowohl im Bundesstaat als auch im ganzen Land mit Sicherheit aufmerksam beobachtet. Mit seiner hochkarätigen Unterstützung und seinem einzigartigen politischen Hintergrund könnte er sich im überfüllten republikanischen Feld als hervorragender Anwärter erweisen.
Quelle: BBC News


