Französischer Lockdown für Norovirus-Kreuzfahrtschiff aufgehoben

Die französischen Behörden lockern die Beschränkungen für das Kreuzfahrtschiff Ambition nach dem Norovirus-Ausbruch. Asymptomatische Passagiere, denen das Aussteigen gestattet wird, während sie infiziert sind, bleiben isoliert.
Die französischen Behörden haben die Sperrbeschränkungen für ein vom Norovirus betroffenes Kreuzfahrtschiff aufgehoben, das nach einem erheblichen Ausbruch des hoch ansteckenden Magen-Darm-Virus im Hafen von Bordeaux unter Quarantäne gestellt worden war. Die Entscheidung fällt, nachdem mehr als 24 Stunden lang strenge Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt wurden, als das Schiff am Dienstagmorgen zum ersten Mal im französischen Hafen ankam, was bei Passagieren und Behörden gleichermaßen Besorgnis über eine mögliche weitere Ausbreitung der Krankheit hervorrief.
Auf der Ambition, einem großen Kreuzfahrtschiff mit etwa 1.701 Passagieren und Besatzungsmitgliedern, hauptsächlich aus dem Vereinigten Königreich und Irland, herrschte eine besorgniserregende Gesundheitssituation, als an Bord mehrere Fälle von Norovirus bestätigt wurden. Der Ausbruch führte zum Tod mindestens eines Passagiers und hinterließ bei Dutzenden von Reisenden Symptome wie schweres Erbrechen, Übelkeit und Magen-Darm-Beschwerden, was die französischen Gesundheits- und Hafenbehörden zu raschen Maßnahmen veranlasste.
Norovirus-Ausbrüche auf Kreuzfahrtschiffen sind in den letzten Jahren immer häufiger geworden, wobei die hochansteckende Natur des Virus die Eindämmung in den engen Umgebungen, die für Hochseeschiffe typisch sind, besonders schwierig macht. Das Virus verbreitet sich schnell durch engen Kontakt und kontaminierte Oberflächen und macht Kreuzfahrtschiffe zu idealen Brutstätten für die Übertragung, da sich Passagiere den ganzen Tag über Essbereiche, Aufzüge, Theater und andere Gemeinschaftsräume teilen.

