Die gambischen Behörden sehen sich wegen der umstrittenen Wiederverhaftung prominenter Aktivisten mit Gegenreaktionen konfrontiert

Die Spannungen in Gambia eskalieren, als die Polizei Kundgebungen gegen die Wiederverhaftung zweier hochrangiger Aktivisten mit Gewalt auflöst, was zu internationaler Verurteilung führt.
In einer besorgniserregenden Wendung der Ereignisse sahen sich die gambischen Behörden mit einer Welle öffentlicher Gegenreaktionen und internationaler Kontrolle konfrontiert, nachdem zwei prominente Aktivisten, die Geschwister Ebrima und Muhammed Sohna, erneut festgenommen wurden. Die Geschwister, die für ihre lautstarke Kritik an der Regierung bekannt sind, wurden zunächst festgenommen und später freigelassen, um dann erneut in Gewahrsam genommen zu werden, was bei gambischen Bürgern und Menschenrechtsaktivisten Empörung hervorrief.
Die Situation eskalierte, als Polizeikräfte mit Tränengas und Wasserwerfern reagierten, um Massen von Demonstranten auseinanderzutreiben, die sich versammelt hatten, um die Freilassung der Geschwister und ein Ende des Vorgehens der Regierung gegen Andersdenkende zu fordern. Augenzeugen berichteten von chaotischen Szenen, als Demonstranten, darunter Frauen und Kinder, vor den harten Polizeitaktiken
flohen
Die Sohna-Geschwister stehen seit langem an der Spitze der Demokratiebewegung in Gambia und setzen sich für mehr Transparenz, Rechenschaftspflicht und Achtung der Menschenrechte ein. Ihre erneute Festnahme wurde von internationalen Organisationen weithin verurteilt, darunter Amnesty International, das ihre sofortige und bedingungslose Freilassung forderte.
In einer Erklärung verurteilte die Menschenrechtsgruppe die Regierung Gambias
Quelle: Al Jazeera


