Protestmorde der Generation Z: Schockierende Polizeitaktiken aufgedeckt

Exklusive Untersuchung deckt beunruhigende Details hinter den tödlichen Protestschießereien auf, die Kathmandu erschütterten und landesweite Empörung auslösten.
Eine schockierende neue Untersuchung der BBC hat erschreckende Details hinter den tödlichen Protestschießereien ans Licht gebracht, bei denen im vergangenen September in Kathmandu 19 Menschen ums Leben kamen. Dem Bericht zufolge waren die Morde die direkte Folge einer umstrittenen Polizeianordnung, die die Beamten anwies, tödliche Gewalt gegen Demonstranten anzuwenden, darunter viele Schüler und Studenten, die an einem von der Generation Z angeführten Protest teilnahmen.
Die Proteste, die als Reaktion auf die Umsetzung einer umfassenden Bildungsreform durch die Regierung ausbrachen, verliefen weitgehend friedlich, bis die Polizei den Befehl erhielt, hart gegen die Demonstrationen vorzugehen. Augenzeugen beschreiben chaotische Szenen, als Beamte das Feuer auf unbewaffnete Schüler eröffneten, die in Schuluniformen marschierten, eine Tat, die weithin als unverhältnismäßige und ungerechtfertigte Gewaltanwendung verurteilt wurde.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Die BBC-Ermittlungen ergaben Filmmaterial und Zeugenaussagen, die ein beunruhigendes Bild der Ereignisse zeichnen, die sich an diesem schicksalhaften Tag abspielten. Demonstranten berichteten, dass sie wahllos beschossen wurden und mehrere Personen von scharfer Munition getroffen wurden, obwohl sie keine offensichtliche Gefahr für die Polizei darstellten. Ein erschütternder Bericht beschreibt einen Schüler, der bei dem Versuch, einem verwundeten Klassenkameraden zu helfen, getötet wurde.
Die Enthüllungen haben sowohl in Nepal als auch international Empörung ausgelöst. Menschenrechtsgruppen und politische Führer forderten eine gründliche Untersuchung und Rechenschaftspflicht für die Verantwortlichen. Die nepalesische Regierung hat das Vorgehen der Polizei verteidigt und behauptet, die Beamten hätten darauf reagiert
Quelle: BBC News


