Deutschland lehnt den Vorstoß der EU zur Wiederbelebung der Kernenergie ab

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt nachdrücklich, dass Deutschland sich trotz des Drucks von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dem EU-Plan zur Wiederbelebung der Kernenergie nicht anschließen wird.
Deutschland hat den Vorstoß der Europäischen Union zur Wiederbelebung der Atomkraft entschieden abgelehnt und Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt, dass das Land sich an solchen Bemühungen nicht beteiligen werde. Dies ist eine direkte Reaktion auf den Vorschlag der Europäischen Kommission, Kernenergie als nachhaltige Investitionsoption in die Taxonomie-Regeln der Union aufzunehmen.
Merz betonte in einer Stellungnahme, dass Deutschland seinen Standpunkt zur Atomkraft klar zum Ausdruck gebracht habe und seinen Kurs nicht ändern werde. Er bekräftigte das Engagement des Landes für den Ausstieg aus der Kernenergie, eine Entscheidung, die nach der Fukushima-Katastrophe in Japan im Jahr 2011 getroffen wurde.
Merz‘ Äußerungen waren eine direkte Absage an den Vorschlag der Europäischen Kommission, der darauf abzielt, Atomkraft als grüne Investition einzustufen und Mitgliedsstaaten zu Investitionen in neue Kernkraftwerke zu ermutigen. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, war eine lautstarke Befürworterin der Einbeziehung der Kernenergie in die nachhaltige Finanztaxonomie der EU.
Quelle: Deutsche Welle


