Ghana fordert UN-Anerkennung der transatlantischen Sklaverei als „schwerstes Verbrechen“

Ghanas Präsident Mahama setzt sich bei den Vereinten Nationen dafür ein, dass die transatlantische Sklaverei offiziell als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ anerkannt wird. Der Antrag wird von der Afrikanischen Union unterstützt.
Ghanas Präsident John Dramani Mahama nimmt in der Frage der transatlantischen Sklaverei eine mutige Haltung ein und strebt danach, dass sie von den Vereinten Nationen offiziell als „schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ anerkannt wird. Der Antrag, der von der Afrikanischen Union unterstützt wurde, ist ein wichtiger Schritt in Ghanas Bemühungen, Licht auf die in dieser dunklen Zeit der Geschichte begangenen Gräueltaten zu werfen.
Der transatlantische Sklavenhandel, der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte, führte zur Zwangsumsiedlung von Millionen Afrikanern und setzte sie unvorstellbaren Schrecken und Menschenrechtsverletzungen aus. Mahamas Vorstoß bei den Vereinten Nationen zielt darauf ab, dieses Thema auf die globale Bühne zu bringen und fordert, dass die internationale Gemeinschaft die Schwere dieser Verbrechen und ihre dauerhaften Auswirkungen auf den afrikanischen Kontinent anerkennt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}Quelle: Deutsche Welle


