GM zahlt 12,75 Millionen US-Dollar für die Beilegung des Rechtsstreits zum Datenschutz bei Fahrern in Kalifornien

General Motors legt den Datenschutzfall in Kalifornien bei und stimmt zu, den Verkauf von Fahrerinformationen an Versicherungsunternehmen und Datenmakler für fünf Jahre einzustellen.
General Motors hat eine bedeutende Vergleichsvereinbarung im Wert von 12,75 Millionen US-Dollar getroffen, um eine Datenschutzklage in Kalifornien beizulegen, in deren Mittelpunkt die umstrittenen Praktiken des Autoherstellers standen, Standort- und Verhaltensinformationen von Fahrern an externe Datenmakler und Versicherungsunternehmen zu verkaufen. Der am Freitag eingereichte Vergleichsvorschlag stellt einen großen Sieg für Befürworter des Verbraucherschutzes dar und stellt einen wichtigen Präzedenzfall für die Automobilindustrie dar, wenn es darum geht, wie Hersteller mit sensiblen Fahrerdaten umgehen.
In der Klage wurde General Motors vorgeworfen, Standortdaten des Fahrers und Verhaltensmetriken, die über seine vernetzten Fahrzeugsysteme gesammelt wurden, unrechtmäßig zu monetarisieren, ohne die entsprechende Zustimmung des Verbrauchers einzuholen oder sinnvolle Opt-out-Optionen bereitzustellen. Gemäß den Vergleichsbedingungen hat sich GM verpflichtet, den Verkauf von Kundeninformationen an Datenbroker für mindestens fünf Jahre einzustellen und damit eine lukrative, aber ethisch fragwürdige Einnahmequelle für den in Detroit ansässigen Autohersteller effektiv zu stoppen.
Darüber hinaus schreibt der Vergleich vor, dass GM kalifornischen Fahrern über seinen OnStar-Dienst, eine der Flaggschiffplattformen des Unternehmens für vernetzte Fahrzeuge, eine verbesserte Kontrolle über die Datenerfassung bieten muss. Im Rahmen der neuen Vereinbarung haben Kunden ausdrücklich die Möglichkeit, OnStar daran zu hindern, ihre genauen Standortdaten kontinuierlich zu verfolgen und zu sammeln. Damit wird einem der Hauptanliegen Rechnung getragen, die von Datenschutzbefürwortern und staatlichen Regulierungsbehörden geäußert wurden.
Quelle: The Verge


