Google-Mitbegründer investiert Millionen in den Kampf gegen die Milliardärssteuer in Kalifornien

Sergey Brin spendet 25 Millionen US-Dollar zusätzlich zu den 20 Millionen US-Dollar, die bereits an Super PAC gespendet wurden, das gegen Kaliforniens vorgeschlagene Vermögenssteuer von 5 % kämpft, während auch Googles Ex-CEO Eric Schmidt die Finanzierung aufstockt.
Google-Mitbegründer Sergey Brin hat seine finanziellen Beiträge zur Kampagne gegen die in Kalifornien vorgeschlagene Milliardärsvermögenssteuer deutlich erhöht. Aus neuen Unterlagen geht hervor, dass Brin weitere 25 Millionen US-Dollar an ein Super-PAC gespendet hat, das sich der Blockierung der staatlichen Steuer von 5 % auf sehr vermögende Privatpersonen widmet, und zwar zusätzlich zu den 20 Millionen US-Dollar, die er bereits gespendet hatte.
Brin ist nicht der einzige Top-Manager von Google, der viel Geld in den Kampf gegen den Wahlvorschlag steckt. Auch der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt hat sein Engagement verstärkt und 1,02 Millionen US-Dollar zusätzlich zu einer früheren Spende von 2 Millionen US-Dollar gespendet.

Die Vermögenssteuer, die von den Gesetzgebern der Bundesstaaten unterstützt wird und 2024 auf dem Wahlzettel erscheinen soll, würde eine Steuer von 5 % auf Personen mit einem Nettovermögen von mehr als 50 Millionen US-Dollar erheben. Befürworter argumentieren, die Maßnahme sei notwendig, um der wachsenden Ungleichheit in Kalifornien entgegenzuwirken und wichtige soziale Dienste zu finanzieren, während Kritiker behaupten, sie würde die reichsten Einwohner des Staates zur Flucht treiben.
Brins und Schmidts massive Spenden unterstreichen, wie hoch die Rolle von Google im Kampf um die Vermögenssteuer ist. Als zwei der Mitbegründer des Unternehmens und prominenteste Persönlichkeiten ist ihr persönliches Vermögen durch die vorgeschlagene Gesetzgebung direkt bedroht.
Das von Brin und Schmidt finanzierte Super PAC mit dem Namen „California Policy Center“ hat bereits über 40 Millionen US-Dollar für Fernsehwerbung, Mailings und andere Bemühungen ausgegeben, um die öffentliche Meinung gegen die Steuer zu beeinflussen. Im Gegensatz dazu haben Befürworter der Vermögenssteuer bisher vergleichsweise bescheidene 3,5 Millionen US-Dollar gesammelt.
Da die Abstimmungsmaßnahme 2024 noch über ein Jahr entfernt ist, wird sich der Kampf um die Milliardärssteuer in Kalifornien in den kommenden Monaten sicherlich verschärfen. Die Mitbegründer von Google haben deutlich gezeigt, dass sie bereit sind, ihr immenses persönliches Vermögen aufs Spiel zu setzen, um ihr Vermögen vor der vorgeschlagenen Gesetzgebung zu schützen.


