Regierung blockiert 80 % der Informationsfreiheitsanfragen

Eine vernichtende Prüfung zeigt, dass australische Regierungsstellen die Mehrheit der FoI-Anträge ablehnen, was eine systemische „Widerstands- und Verzögerungskultur“ im Parlament aufdeckt.
Eine umfassende Prüfung hat zu einer vernichtenden Beurteilung der Verwaltung der Informationsfreiheit innerhalb der australischen Regierung geführt und besorgniserregende Muster der Nichteinhaltung und Behinderung aufgedeckt. Die Untersuchung zeigt, dass fast 80 % der an die Abteilung von Premierminister Anthony Albanese, das Finanzministerium und die Infrastrukturabteilung gerichteten FoI-Anträge systematisch abgelehnt wurden, was ein vernichtendes Bild institutionellen Widerstands gegen Transparenz und Rechenschaftspflicht zeichnet.
Die vernichtenden Ergebnisse enthüllen, was Prüfer als eine allgegenwärtige Kultur des „Widerstands und der Verzögerung“ bezeichnen, die in den parlamentarischen Institutionen verankert ist, die für die Verwaltung von Informationsanfragen verantwortlich sind. Mehr als 60 % aller geprüften Anfragen überschritten die gesetzlich vorgeschriebene Antwortfrist von 30 Tagen, was ein weit verbreitetes Muster der Nichteinhaltung grundlegender FOI-Gesetzgebung zeigt. Diese systematische Missachtung gesetzlicher Verpflichtungen wirft ernsthafte Fragen hinsichtlich des Engagements der Regierung für Transparenz und öffentliche Rechenschaftspflicht auf.
Der Prüfung zufolge mangelte es den Entscheidungsprozessen in diesen Abteilungen an Konsistenz, Transparenz und sinnvollen Rechenschaftsmechanismen. Die Überprüfung ergab, dass die Abteilungen ohne klare, standardisierte Verfahren zur Bewertung von Anfragen arbeiteten und sich stattdessen auf Ermessensentscheidungen verließen, die häufig die Geheimhaltung gegenüber den gesetzlichen Offenlegungszielen bevorzugten, die im Gesetz zur Informationsfreiheit verankert sind. Dieser Ad-hoc-Ansatz führte zu Ungleichheiten bei der Bearbeitung ähnlicher Anfragen zwischen verschiedenen Regierungsbehörden.


