Grammarly löst Kontroverse mit der unbefugten Verwendung der Identität von Autoren aus

Die neue „Expert Review“-Funktion von Grammarly stieß auf Gegenreaktionen, weil die Namen und Identitäten von Autoren ohne Erlaubnis verwendet wurden. Das Unternehmen bietet nun eine Opt-out-Option an, doch Kritiker sagen, der Schaden sei bereits angerichtet.
Grammarly, das beliebte Hilfsmittel zur Grammatik- und Schreibhilfe, stand im Mittelpunkt einer Kontroverse, nachdem festgestellt wurde, dass das Unternehmen in seiner neuen Funktion „Expert Review“ die Identitäten von Autoren ohne deren Erlaubnis verwendete. Diese Funktion wurde entwickelt, um KI-generiertes Feedback und Vorschläge zu liefern, aber dazu wurden die Rezensionen echten Autoren zugeordnet, darunter The Verges eigener Nilay Patel, David Pierce und Tom Warren.
Das Problem kam erstmals ans Licht, als das The Verge-Team bemerkte, dass Grammarly Nilay Patel in einen „KI-Redakteur“ verwandelt hatte, indem er seinen richtigen Namen verwendete, ohne jemals um seine Zustimmung zu bitten. Wie sich herausstellte, war diese Praxis nicht auf die Mitarbeiter von The Verge beschränkt; Wired berichtete, dass Grammarly das Gleiche mit vielen anderen berühmten Autoren getan habe und deren Ruf effektiv genutzt habe, um seinem KI-generierten Feedback Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Quelle: The Verge


