Griechische Neonazis versetzten einen schweren Schlag, als das Gericht die Verurteilungen der Golden Dawn bestätigte

Ein griechisches Gericht hat das Urteil gegen die rechtsextreme Partei Goldene Morgenröte gegen eine kriminelle Vereinigung bestätigt und damit der Neonazi-Gruppe fast sechs Jahre nach ihrem ursprünglichen Prozess einen schweren Schlag versetzt.
In einem bahnbrechenden Urteil hat ein griechisches Berufungsgericht die Verurteilungen der Führung der rechtsextremen Partei Goldene Morgenröte wegen der Tätigkeit als kriminelle Vereinigung bestätigt. Der Gründer der Partei, Nikos Mihaloliakos, und mehrere andere hochrangige Beamte wurden im letzten Stadium eines langjährigen Rechtsstreits erneut für schuldig befunden.
Die Entscheidung des Gerichts stellt einen herben Rückschlag für die Neonazi-Gruppe dar, die zuvor versucht hatte, sich von den Strafvorwürfen zu distanzieren. Das Urteil fällt fast sechs Jahre nach dem ursprünglichen Prozess, bei dem zahlreiche Mitglieder der Golden Dawn wegen ihrer Beteiligung an einer Reihe gewalttätiger Angriffe und sogar einem Mord verurteilt wurden.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} >Der Fall wurde sowohl in Griechenland als auch international aufmerksam beobachtet, wobei Menschenrechtsgruppen und antifaschistische Aktivisten das Ergebnis als Sieg im Kampf gegen den Rechtsextremismus begrüßten. Die Überzeugungen der Führung der Goldenen Morgenröte wurden als entscheidender Schritt zum Abbau der Infrastruktur der Partei und zur Abschreckung zukünftiger Versuche zur Wiederbelebung der Organisation angesehen.
In seinem Urteil bestätigte das Berufungsgericht die ursprüngliche Entscheidung, dass Golden Dawn als kriminelle Organisation agiere, und wies die Behauptungen der Partei zurück, dass es sich lediglich um eine legitime politische Bewegung handele. Die Richter fanden überwältigende Beweise für die Beteiligung der Gruppe an einer Reihe von Gewalttaten, darunter der Ermordung des linken Rapper Pavlos Fyssas im Jahr 2013.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} >Das Urteil stellt einen bedeutenden Sieg für die griechische Regierung und die Strafverfolgungsbehörden dar, die in der Vergangenheit wegen ihres Umgangs mit der Bedrohung durch die Goldene Morgenröte kritisiert wurden. Die Partei, die zuvor Sitze im griechischen Parlament innehatte, wurde aufgrund der Überzeugungen ihrer hochrangigen Mitglieder als politische Kraft faktisch ins Abseits gedrängt.
Der Kampf gegen den Rechtsextremismus in Griechenland ist jedoch noch lange nicht vorbei. Während die Zerschlagung der Goldenen Morgenröte eine große Errungenschaft darstellt, warnen Experten, dass auch die zugrunde liegenden sozialen und wirtschaftlichen Faktoren, die zum Aufstieg der Partei beigetragen haben, angegangen werden müssen, um die Entstehung ähnlicher Gruppen in der Zukunft zu verhindern.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}} >Während Griechenland sich weiterhin mit dem Erbe der Ära der Goldenen Morgenröte auseinandersetzt, dient die Entscheidung des Berufungsgerichts als deutliche Erinnerung daran, dass politische Gewalt und Extremismus nicht toleriert werden. Das Urteil sendet eine klare Botschaft, dass die Rechtsstaatlichkeit auch angesichts der tief verwurzelten und gefährlichsten Formen des Rechtsradikalismus bestehen muss.
Quelle: BBC News


