Golf-Ölbohrer vom Schutz vor gefährdeten Arten ausgenommen

Die Trump-Regierung hat den Ölförderern im Golf von Mexiko Ausnahmen gewährt und behauptet, dass Umweltschutzmaßnahmen angesichts der Spannungen mit dem Iran die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Energiebereich untergraben würden.
In einem umstrittenen Schritt hat die Trump-Regierung Ölbohrer im Golf von Mexiko von wichtigen Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten ausgenommen und behauptet, dies werde die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Energiebereich angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen mit dem Iran stärken.
Die vom Innenministerium bekannt gegebene Entscheidung setzt Vorschriften außer Kraft, die zum Schutz bedrohter und gefährdeter Wildtiere in der Golfregion erlassen wurden. Befürworter des Schritts argumentieren, dass er den regulatorischen Aufwand für die Öl- und Gasindustrie verringern und es ihr ermöglichen würde, effizienter und profitabler zu arbeiten.
Umweltschutzorganisationen haben die Ausnahme jedoch verurteilt und warnen, dass sie verheerende Folgen für gefährdete Arten wie die Kemp-Bastardschildkröte und den Golfstör haben könnte. Sie argumentieren, dass die Trump-Regierung kurzfristigen wirtschaftlichen Gewinnen Vorrang vor langfristigem Umweltschutz einräumt.
Quelle: Al Jazeera


