Golfstaaten stehen vor zunehmender Bedrohung durch iranisches Raketenbeschuss

Da der Iran seinen militärischen Fokus auf die Golfstaaten verlagert, geloben die Staats- und Regierungschefs, Maßnahmen gegen die wachsende Bedrohung durch iranische Raketenangriffe zu ergreifen. Wird die Golfregion in einen Krieg mit Iran verwickelt?
Die Golfstaaten haben in den letzten Monaten die Hauptlast der iranischen Raketenangriffe getragen, da sich die militärische Strategie Teherans von der Ausrichtung auf US-Vermögenswerte hin zur Konzentration auf die arabischen Mächte der Region verlagert hat. Die Staats- und Regierungschefs der Golfstaaten, die einst als Beobachter des sich zusammenbrauenden Konflikts galten, warnen nun, dass sie nicht einfach tatenlos zusehen werden, während ihre Nationen einer immer größer werdenden Bedrohung durch Irans expandierendes Raketenarsenal ausgesetzt sind.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Die Änderung in der Herangehensweise Irans erfolgt, da die Biden-Regierung und Teheran um die Wiederbelebung des Atomabkommens von 2015 kämpfen und die Verhandlungen immer wieder ins Stocken geraten. Während die diplomatischen Bemühungen scheitern, hat der Iran seine regionale Aggression verdoppelt und eine Flut von Raketen- und Drohnenangriffen entfesselt, die die Golfstaaten alarmiert und von der internationalen Gemeinschaft verurteilt haben.
Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Mitglieder des Golf-Kooperationsrats geraten zunehmend ins Fadenkreuz, da iranische Raketen und bewaffnete Drohnen ihre Energieinfrastruktur, Flughäfen und andere lebenswichtige Einrichtungen angreifen. Die Angriffe haben die weltweite Ölversorgung unterbrochen, die Zivilbevölkerung bedroht und Ängste vor einem größeren regionalen Konflikt geweckt.
{{IMAGE_PLACEHOLDER}}
Als Reaktion darauf haben die Golfstaaten ihre Luftverteidigung verstärkt und damit gedroht, militärische Maßnahmen zum Schutz ihrer Territorien zu ergreifen. Emirati-Beamte haben gewarnt, dass ihr Land nicht zögern werde
Quelle: Deutsche Welle


